Archive for the ‘Cargo Bike’ Category

Radstation Salzburg

Seit 2015 gibt es beim östlichen Zugang zum Salzburger Hauptbahnhof die Radstation Schallmoos. Selbst an einem frostigen Tag im Dezember ist die Radstation sehr gut genutzt.

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Die Radstation bietet Platz für 600 Fahrräder in Doppelparkern. Die Lage direkt neben den Gleisen ist optimal, die Züge sind auf kurzem Weg erreichbar. Das geschwungene Dach über dem Bahnhofplatz schützt vor Regen und Schnee.

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In der Radstation gibt es einen Radshop, wo man Lastenräder ausborgen kann.

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Außerdem stehen 64 anmietbare Radboxen zur Verfügung – für alle jene, die ihr Fahrrad 100% diebstahlsicher parken möchten.

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Gemütlich in Kopenhagen

Gemütlich in Kopenhagen

Zuckerwatte oder Eis?

Zuckerwatte-Fahrrad mit schickem Beiwagen, gesehen im Ismailovskiy Park in Moskau.

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Eis-Rad im Moskauer Nobelkaufhaus GYM (GUM)

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Typisches Behördenfahrrad

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Nächtliches Bike @ Work

Die Zeitungsausträger sind ziemlich sicher jene Berufsgruppe in Wien, die den höchsten Fahrradanteil bei Dienstfahrten hat. Nacht für Nacht treffen sie sich ca. um 3 Uhr Früh an zahlreichen Sammelstellen, beladen ihre Fahrradkörbe und machen sich auf den Weg um die Zeitungen zu verteilen.

Wird die Zeitung – so wie gestern Nacht – beim Nach-Hause-Kommen gerade auf die Türmatte gelegt, ist das ein untrüglicher Hinweis dafür, dass es ziemlich spät geworden ist 😉 Die radelnden Zeitungsverkäufer im eigenen Haus zu sehen ist ein seltenes Erlebnis … und der Gedanke an deren Arbeitszeiten lässt einen nachdenklich werden.

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Kinderwagen = Fahrradanhänger

Mit einer Kupplung der Firma Weber lässt sich der TFK-Joggster ruckzuck in einen Fahrradanhänger umwandeln 🙂

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Cycling Paradise Japan

Manche Stimmen behaupten, Japan sei die weltweit drittgrößte Fahrradnation gleich nach Dänemark und den Niederlanden. Diese Behauptung ist sicherlich mutig, doch nach nur einigen Tagen in verschiedenen Städten im Südwesten der Hauptinsel Japans kann diesen Gedanken auf jeden Fall nachvollziehen.

Auch wenn Japan kaum etwas in die Radverkehrsförderung investiert, es weder Radwege noch Radfahrstreifen noch Beschilderungen für RadfahrerInnen gibt, finden die japanischen RadlerInnen ihren Platz – dieser ist meist am Gehsteig.

Die Hauptstraßen in Kyoto und Hiroshima sind großzügig für den Kfz-Verkehr ausgerichtet. Mancmal stehen 3 bis 4 Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung und im Gegensatz dazu sind für Fußgänger meist nur schmale Gehsteige vorhanden. RadfahrerInnen fahren anscheinend ungern auf den stark befahrenen Straßen und tummeln sich auf den Gehsteigen – was ihnen seit Anfang der 1970er Jahre auch erlaubt ist. Damals boomte der Automobilverkehr, viele JapanerInnen schafften sich Autos an und dementsprechend stieg auch die Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle, vor allem mit RadfahrerInnen.

Trends gehen heute in die entgegengesetzte Richtung: weniger JapanerInnen kaufen sich ein Auto und mehr Leute fahren Rad und somit steigt die Anzahl an Konflikten und Zusammenstößen auf den Gehsteigen. Trotz allem funktioniert das Zusammenleben von FußgängerInnen und RadfahrerInnen auf den oft sehr engen Gehsteigen recht gut, beide Parteien sind sehr achtsam und tolerienen sich gegenseitig – eine unvorstellbare Situation in Wien und anderen Städten Europas! Dies hängt allem Anschedin nach vor allem auch mit der japanischen Kultur zusammen, die von Toleranz und Disziplin geprägt ist. Höflichkeit und Respekt prägen die japanische Kultur, was sich auch in der sehr niedrigen Kriminalitätsrate widerspiegelt. Widerum unvorstellbar als Wienerin ist der Respekt vor dem Eigentum des anderen – die meisten Fahrräder der JapanerInnen sind neu und chic, trotzdem gibt es kaum ein Rad im öffentlichen Raum das abgesperrt oder angekettet ist!

Interessanterweise gibt es in Japan kaum Parkplätze im öffentlichen Raum, manche Häuser verfügen im Erdgeschoß über private Garagen. Ein spontanes Parken des eigenen Autos scheint hier in der Stadt fast unmöglich zu sein, außer man kann in einer privaten Parkgarage oder auf einem privaten Parkplatz stehen. Will man den FußgängerInnen oder RadfahrerInnen daher mehr Platz im Stadtverkehr schaffen, gibt es nur zwei Optionen: Fahrstreifen reduzieren oder Häuser abreißen…..

Hier einige Eindrücke aus Kyoto und Hiroshima: Image

Vor Zusammenstößen mit FußgängerInnen wird gewarnt

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Ein klassisches japanisches „Mamachari“ – vorne und hinten ein Kleinkind, sieht man hier sehr oft. Radelnde Kinder sind mir dafür noch nie untergekommen.

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RadfahrerInnen drängen sich an einer engen Busstation durch die Passanten. FußgängerInnen werden hier kaum angeklingelt, um sich als RadfahrerIn freie Fahrt zu verschaffen (gilt anscheinend als unhöflich). Entweder man wagt ein oft sehr knappes Überholmanöver oder gondelt langsam hinter den FußgängerInnen her, bis man gesehen wird. (Hiroshima)

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Neben Fußgängerübergängen gibt es eigene Fahrradstreifen, genutzt werden sie jedoch von beiden, FußgängerInnen und RadlerInnen – und das auch nicht zwangsweise.

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Kreative Lastenräder….

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TU Japanexkursion 2013: http://japanexkursion2013.blogspot.co.at/