Archive for the ‘Bike Culture’ Category

Christmas bikes are ringin‘

Weihnachten ist vorbei, die Christbäume entsorgt … nur der weihnachtlich geschmückte Christmas Biker ist noch immer auf Wien’s Straßen unterwegs. Mit Beleuchtung, Outfit & Sound ein eyecatcher der seinesgleichen sucht. Dafür verleiht Veloviel das Spezialprädikat „King of the Road“. Bitte die Farbwechsel der Lichterketten auf den Fotos beachten!

christmas_biker_1

christmas_biker_2

christmas_biker_3

Radfahren in Kairo

Für uns Europäer wirkt der Straßenverkehr in Kairo chaotisch. Definitiv gelten hier andere Regeln als bei uns. Nach ein paar Tagen traue ich mich folgende empirisch abgeleitete Grundregel zu formulieren: Anstatt starrer, festgeschriebener Regeln, wird hier jede Begegnung zweier Verkehrsteilnehmer – wie am Basar – individuell verhandelt. Das dauert mitunter nur ein paar hunderstel Sekunden und dann ist entschieden, wer zuerst fährt. Wichtigstes Hilfsmittel dafür ist die Hupe, die melodiös und vor allem ohne Pause eingesetzt wird.

Das Radfahren im Alltag ist nicht besonders populär, auch wenn auf den Straßen einige Radfahrer zu sehen sind. Sehr bedauerlich ist es, dass es Frauen gesellschaftlich verboten ist, mit dem Rad zu fahren. Das Sitzen auf einem Fahrradsattel gilt als „unsittlich“, und zwar sowohl für islamische, als auch koptisch christliche Frauen. Aus diesem Grund dürfen Frauen auch nicht Moped fahren – nur als BeifahrerInnen im Damensitz.

cyclist_cairo

Für den Lastentransport hat das Fahrrad in Kairo eine gewisse Bedeutung.

white_bike_cairo.jpg

Am bekanntesten sind wohl die Brotlieferanten, die ihre Ware spektakulär auf dem Kopf balancierend zu den Geschäften führen. Ich habe leider keinen dieser radelnden Brot-Boten gesehen, aber es gibt den sehr empfehlenswerten Film Bike for Bread des Bicycle Film Festival, der einen Brotlieferanten portätiert.

bike4bread

Frauen-Fahrradkultur in Lienz

In diesem blog wurde bereits 2012 über Lienz, die unbemerkte Fahrradhauptstadt Österreichs mit 39% Fahrradanteil gepostet. Unübersehbar ist, dass die Fahrradkultur in Lienz maßgeblich von Frauen getragen wird, denen ich diesen Spezial-Beitrag widme.

Die typische Lienzer Radfahrerin ist elegant gekleidet und schiebt ihr Rad durch die Fußgängerzone, wiewohl dort das Radfahren im Schritttempo erlaubt ist.

?

?

Die jungen Lienzerinnen sind auch schon sehr selbstbewusst fahrradmobil 🙂

lienz_girl_1

lienz_girls

lienz_girls_2

Die Tochter radelt voran …

lienz_tochter

… und die Mama hinterher.

lienz_mama_1

Mit Fahrrad flirtet sich’s in Lienz auch sehr gut 😉

lienz_flirt

Und immer Stil bewahren 🙂

lienz_lady_9

lienz_lady_2

Wer glaubt, ich hätte mich mit der Kamera tagelang auf die Lauer gelegt, irrt. Die Fotos sind alle innerhalb von 30 Minuten aufgenommen!!

lienz_lady_8

lienz_lady_3

lienz_lady_5

lienz_lady_6

lienz_lady_7

lienz_lady_10

Und zum Abschluss schöne (Damen-)Fahrräder in der Fußgängerzone geparkt 🙂

lienz_nice_bikes

Fahrradkreisverkehr

Der Kreisverkehr bei der Abfahrt Sierndorf der Schnellstraße S3 im Weinviertel hat eine ungewöhnliche Gestaltung: kreisförmig angeordnete Fahrräder mit Namensschildern der umliegenden Dörfer.

Fahrradkreisverkehr

Der Kreisverkehr aus dem Weltall betrachtet:

fahrradkreisverkehr_luftbild

Why is no one cycling in the Balkans?

At Velo-city2013 conference in Vienna, representatives of an NGO talked about Shkodra in Albania being THE cycling city in the Balkans, with a mode share of cycling of around 30 %. Back in 2013 I was wondering, whether Shkodra really is a unique case in the Balkans. Given the low average income rates in these countries compared to very high fuel costs and a lack of public transportation, cycling seemed a logical compromise in small cities or villages.

However, I was proven wrong. During a study trip with students from various universities in the Balkans and from the Vienna University of Technology, we travelled to several locations in the border region between Kosova, Macedonia and Albania. Our study group visited different Universities and Planning institutions, trying to get an overview of topics and priorities of spatial planning in the region. The Balkans are so close to Western Europe but it goes without saying, that challenges and developments for planning are different ones.

The issue of mobility is a big elephant in the room that everyone sees, but no one mentions. Transportation in the Balkans mainly focuses around motorized traffic, especially cars are an extremely important status symbols.

After years of war and other tragedies, cities and places in the Balkans have been rebuilt but it seems as no one is thinking of the ‘spaces in between’. In Pristina for instance many streets are unwanted shared spaces as cars park and drive everywhere and at the same time, people walk where they want and are respected by drivers, as there are no designated spaces each road user could call his or her own.

The big question mark in the different villages and cities we have visited were the bicycles. Where were they? Why don’t you see people riding around the villages on bikes? Distances to services, shops or visiting friends are perfect for cycling. The cities are lacking good public transportation, why don’t the people get on bikes? Maybe bicycles are a seldom good or quite expensive to buy. The only people to be seen on bikes were men, children or people using the bicycle as a popcorn machine or as other practical support.

Here are a few impressions (I wish I had more):

????????????????????????????????????

bicycle popcorn machine, Durrës, Albania

????????????????????????????????????

bicycle chair, Gjakova, Kosova

????????????????????????????????????

bicycle chic? Gjakova, Kosova

????????????????????????????????????

bicycle fishing, Durrës, Albania

Der Frühling naht

Ein must-have für Balkon oder Vorgarten, zu kaufen beim hagebaumarkt in Korneuburg  🙂

blumentopffahrrad

Die Bahn fährt Rad

Am Bahnhof von Lienz ist jedenfalls ein edles Single-Speed Waffenrad im Einsatz (Zgfst. steht für „Zugförderungsstelle“)

bahnhofsrad_lienz