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Another Ape-Man on Bike …

seen in Belgrade, Diagonal BarIMG_0640

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Gemütlich in Kopenhagen

Gemütlich in Kopenhagen

Mit Rad-Emotionen Autos verkaufen

Die Autoindustrie ist clever. Weil Autos im Moment ziemlich uncool sind, müssen Emotionen anders erzeugt werden. Nicht mal subtil, sondern ganz offensichtlich vermitteln Radfahrer und Fußgänger Gefühle von Urbanität, Leichtigkeit, Lebensfreude. Zufällig ist dann auch ein Auto auf den Plakaten.

Cycling in Asan

Asan hat 300.000 Einwohner uns liegt südlich von Seoul. Um den neuen Bahnhof des Hochgeschwindigkeitszuges KTX entsteht gerade ein Stadtteil mit 50.000 Einwohnern. Ein engangierter Stadtbeamter „my friend Hee-Won“ kümmert sich um die Radinfrastruktur. Er schaut darauf, dass neben jeder neuen Straße ein Radweg verläuft und ist verantwortlich für das Bike Sharing System.

Schön grün die Radwege, so wie in Sevilla. Leider stand auf diesem Radweg 100 m weiter mitten drauf eine Säule von einer Straßenbrücke – genauso dick wie der Radweg breit. „There’s a problem“, meinte Hee-Won. Hab mich nicht getraut, es zu fotografieren, ich hätte seine Ehre zu sehr verletzt.

Hee-Won’s (links am Foto) ganzer Stolz, das neue Operation Center für das Bike Sharing System. Im Juli 2011 gestartet mit bisher 11 Stationen und 90 Fahrrädern. Die Telefon- und Computerarbeitsplätze wirken etwas überdimensionert, aber wer weiß. Hinter der Glasscheibe befindet sich übrigens der Zuschauerraum für Besucher, ähnlich groß wie in der NY Stock Exchange.

Der Bahnhof-Vorplatz. Wirkt noch nicht ganz fertig. Wer erkennt schon die Bike Sharing Station?

Voilà! Bitte würdigt die frisch errichtete Überdachung und die Beleuchtung. Warum sie die Station 200 m vom Haupteingang entfernt und nicht unmittelbar daneben bei den „normalen“ Radständern aufgestellt haben, konnte ich nicht herausfinden.

Umso schöner die Farbe der Räder. Think Pink!

Rad-Infrastruktur in Changwon

Auf den wichtigsten Magistralen gibt es Einrichtungsradwege bzw. Radfahrstreifen. Meistens mit einem Grünstreifen baulich getrennt von der Hauptfahrbahn (mit 3 Fahrsteifen je Richtung).

Verschwenk hinter einer Bushaltestelle. Der mit einem „x“ durchgestrichene Pfeil soll „Geister-Radfahrer“ verhindern.

Spannend wird’s wie immer an den Knoten. Der Radweg wird zum Rechtsabbiegestreifen – funktioniert aber in der Praxis erstaunlich gut.

Die Markierungen zum Teil sehr kreativ …

… bis sehr verwegen.

Foto unten: Ich konnte nicht nachvollziehen, warum parallel zum Fahrbahnradweg hinter den Bäumen ein zweiter Radweg verläuft, der dann recht exponiert einmündet.

Bei den Bushaltestellen werden Radwege teilweise zu Busbuchten. Stört nach meiner Empfindung nicht – wenn ein Bus da steht, einfach links vorbeifahren.

Und es gibt auch Zweirichtungsradwege – zumindest werden sie als solche benutzt. Erinnert sehr stark an den Ring-Rund-Radweg mit der Problematik Gehweg neben Radweg.

Bei allem Bemühen um Korrektheit ist dann doch an so mancher Kreuzung ein „Hoppala“ passiert.

Und „gut gemeint“ ist leider doch nicht immer „gut gemacht“. So auch der Versuch, das Radwegenetz durch gemischte Geh- und Radwege zu vervollständigen.

Dafür finde ich die Mischverkehrflächen im Bereich von Fußgängerzonen gut gelöst.

World Bike Festival

Wohl unbemerkt vom Rest der Welt fand am Rathausplatz (von Changwon) zeitgleich mit der EcoMobility-Konferenz das World Bike-Festival statt. Eine grosse Fahrradmesse mit Rahmenprogramm. Kann sich mit unserem Bike Festival nicht messen, aber ich hatte die Gelegenheit, einen Vollgummireifen auf einem Scherben-Naegel-Schrauben-Testparcours auszuprobieren. Faehrt sich gar nicht schlecht.

Ein paar coole Jungs …

Und weil’s so schoen ist, ein Zaun von einem Kinderspielplatz.

Changwon Cyclists

Und ein paar Impressionen von der Strasse …

Es sind viele Leute, die NUBIJA benutzen, auch in abgelegenen Stadtteilen.

Am Schnittpunkt von zwei 8-streifigen Strassen, auf einer unzugaenglichen Verkehrsinsel befindet sich eine Fahrradskulptur?!