Der schmalste Radfahrstreifen der Welt?

Innichen (ital. San Candido), ca. 3.000 Einwohner, liegt in Südtirol. Genauer gesagt im Hochpustertal knapp an der Grenze zu Osttirol. Ganz in der Nähe befindet sich das Toblacher Feld. Mit 1.200 m Seehöhe ein kaum wahrnehmbarer Hochpunkt im Pustertal und dennoch Wasserscheide zwischen Rienz und Drau. Und damit zwischen Adria und schwarzem Meer.

Wasserscheide heißt, von dort gehts in alle Richtungen bergab. Das macht sich die Radtourismusindustrie zunutze und lässt im Sommer täglich hunderte Italiener von Innichen auf dem Drautalradweg 44 km Richtung Lienz (673 m Seehöhe) radeln. An Spitzentagen fahren bis zu 9 Züge mit speziellen Radtransportwaggons von Lienz nach Innichen um die Bergab-Strampler wieder zurück zu bringen. Sportliche fahren natürlich mit den Rad retour. Lienz hat sich übrigens zu meinem Erstauen zu einer Fahrradstadt gemausert – doch davon ein anderes Mal.

Der langen Rede kurzer Sinn: Innichen hat aufgrund des Radtourismus eine gewisse Fahrrad-Straßeninfrastruktur. Unter anderem rot eingefärbte Radfahrstreifen. Erstaunlich ist die Breite, oder besser gesagt die Schmale. Habe nicht abgemessen, schätze aber, sie sind weniger als 1 m breit.

Noch toller: Radfahrstreifen neben markiertem Fußweg. Da haben nicht mal die Piktogramme genug Platz ;-).

 

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One response to this post.

  1. […] gibts eine ganze Menge Radtouristen. Viele aus Italien – siehe auch den Innichen-Blogeintrag. Aber gegen Abend gehört Lienz den einheimischen RadlerInnen. Hier ein paar Impressionen. […]

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