Frauen-Fahrradkultur in Lienz

In diesem blog wurde bereits 2012 über Lienz, die unbemerkte Fahrradhauptstadt Österreichs mit 39% Fahrradanteil gepostet. Unübersehbar ist, dass die Fahrradkultur in Lienz maßgeblich von Frauen getragen wird, denen ich diesen Spezial-Beitrag widme.

Die typische Lienzer Radfahrerin ist elegant gekleidet und schiebt ihr Rad durch die Fußgängerzone, wiewohl dort das Radfahren im Schritttempo erlaubt ist.

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Die jungen Lienzerinnen sind auch schon sehr selbstbewusst fahrradmobil🙂

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Die Tochter radelt voran …

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… und die Mama hinterher.

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Mit Fahrrad flirtet sich’s in Lienz auch sehr gut😉

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Und immer Stil bewahren🙂

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Wer glaubt, ich hätte mich mit der Kamera tagelang auf die Lauer gelegt, irrt. Die Fotos sind alle innerhalb von 30 Minuten aufgenommen!!

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Und zum Abschluss schöne (Damen-)Fahrräder in der Fußgängerzone geparkt🙂

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Fahrradi der Zukunft

Bei der Ars Electronica 2015 in Linz ging es um die Zukunft der Mobilität. In der Ausstellung Post City im leer stehenden Postgebäude beim Linzer Bahnhof wurde das erste selbstfahrende Auto in Österreich (Mercedes) präsentiert. Natürlich durften auch die Fahrräder der Zukunft nicht fehlen.

Der ‚Fahrradi Farfalla FFX‘ des österreichischen Künstlers Hannes Langeder ist ein Muscle Car. Im Inneren steckt kein Motor sondern ein Fahrrad. Nicht ganz so rasend schnell wie ein Ferrari, aber ziemlich nobel!

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Fahrradkreisverkehr

Der Kreisverkehr bei der Abfahrt Sierndorf der Schnellstraße S3 im Weinviertel hat eine ungewöhnliche Gestaltung: kreisförmig angeordnete Fahrräder mit Namensschildern der umliegenden Dörfer.

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Der Kreisverkehr aus dem Weltall betrachtet:

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Park & Bike in der Rainergarage

Selbst Garagenbetreiber erkennen inzwischen die Vorteile des Fahrrades. Die Rainergarage in der Floragasse in Wien bietet ihren Kurzparkkunden gratis Leihräder an und bewirbt diese Aktion prominent auf ihrer Webpage.

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Die gelben Räder mit weißen Reifen und hübschem Sattelbezug wirken ganz schick und der Fahrradkorb praktisch.

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Auf der Webpage gibt es sogar einen Stadtplan mit Enfternungsangaben für das Fahrrad. Diese sind aber sehr pessimistisch berechnet. Die 10 min-Linie erreiche ich in 5 Minuten😉

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Es grünt so grün … am Ring-Rund-Radweg in Wien

Was lange währt wird doch noch gut: Nach jahrelangen kontroversiellen Diskussionen wird TouristInnen und SpaziergängerInnen mit einer unübersehbaren Bodenmarkierung verdeutlicht, dass möglicherweise gleich ein/e Radfahrer/in an ihnen vorbei pedalieren wird. Wieso konnte das nun doch umgesetzt werden? Subversive Vorwahlkampftaktik? Frau Bezirksvorsteherin S. heimlich ausgetrickst, während sie auf Urlaub war?

Wie auch immer – ein erster Ortsaugenschein vermittelt den Eindruck, dass es sehr gut funktioniert!

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Power mum?

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Vienna, 26 July.

Why is no one cycling in the Balkans?

At Velo-city2013 conference in Vienna, representatives of an NGO talked about Shkodra in Albania being THE cycling city in the Balkans, with a mode share of cycling of around 30 %. Back in 2013 I was wondering, whether Shkodra really is a unique case in the Balkans. Given the low average income rates in these countries compared to very high fuel costs and a lack of public transportation, cycling seemed a logical compromise in small cities or villages.

However, I was proven wrong. During a study trip with students from various universities in the Balkans and from the Vienna University of Technology, we travelled to several locations in the border region between Kosova, Macedonia and Albania. Our study group visited different Universities and Planning institutions, trying to get an overview of topics and priorities of spatial planning in the region. The Balkans are so close to Western Europe but it goes without saying, that challenges and developments for planning are different ones.

The issue of mobility is a big elephant in the room that everyone sees, but no one mentions. Transportation in the Balkans mainly focuses around motorized traffic, especially cars are an extremely important status symbols.

After years of war and other tragedies, cities and places in the Balkans have been rebuilt but it seems as no one is thinking of the ‘spaces in between’. In Pristina for instance many streets are unwanted shared spaces as cars park and drive everywhere and at the same time, people walk where they want and are respected by drivers, as there are no designated spaces each road user could call his or her own.

The big question mark in the different villages and cities we have visited were the bicycles. Where were they? Why don’t you see people riding around the villages on bikes? Distances to services, shops or visiting friends are perfect for cycling. The cities are lacking good public transportation, why don’t the people get on bikes? Maybe bicycles are a seldom good or quite expensive to buy. The only people to be seen on bikes were men, children or people using the bicycle as a popcorn machine or as other practical support.

Here are a few impressions (I wish I had more):

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bicycle popcorn machine, Durrës, Albania

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bicycle chair, Gjakova, Kosova

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bicycle chic? Gjakova, Kosova

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bicycle fishing, Durrës, Albania

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